Der Südafrika-Guide

Geschrieben für deutsche Familien mit Kindern, die dauerhaft nach Südafrika ziehen. Das häufigste Visum für diese Zielgruppe ist das Financially Independent Person Visa; wer entsandt wird oder ein Arbeitsvisum braucht, geht bei der Einreise selbst einen anderen Weg – bei der Schulfrage gilt das Folgende trotzdem.

Zusammenfassung öffentlicher Informationen mit Quelle und Prüfdatum an jedem Kapitel – keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verbindlich ist die Auskunft der zuständigen Stelle.

  1. Camps Bay, Cape Town (P1050238), SüdafrikaKapitel 1Schule fürs KindIn einer öffentlichen Auswanderer-Facebook-Gruppe mit über 12.000 Mitgliedern war „Schule“ neben dem Visum das mit Abstand häufigste Thema – noch vor Sicherheit oder Wohnungssuche. Das deckt sich mit einer offiziellen Zahl: Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut weltweit 140 staatlich geförderte deutsche Auslandsschulen in 72 Ländern, zwei davon in Südafrika. Dazu kommt eine dritte, privat finanzierte deutsche Schule ohne diese Förderung. Wer nicht in eine dieser drei Städte zieht, braucht eine Alternative – auch die steht unten.
  2. Kruger National Park (ZA), Elefant, SüdafrikaKapitel 2Aufenthalt: das Financially Independent PermitFür finanziell unabhängige Auswanderer ohne südafrikanischen Arbeitgeber gibt es einen eigenen Weg: das „Financially Independent“-Permit nach Section 27(f) des Immigration Act. Der Unterschied zu fast jedem anderen Land in diesem Guide: Es ist von Anfang an eine DAUERHAFTE Aufenthaltserlaubnis (Permanent Residence), kein befristetes Visum, das später verlängert oder umgewandelt werden muss.

Dieser Guide fasst öffentlich zugängliche Informationen zusammen und nennt zu jedem Kapitel Quelle und Prüfdatum. Behördenwege, Fristen und Beträge ändern sich – verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Er ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.