Deutschland → Frankreich
Auswandern nach Frankreich
Gegenüberstellung
Die größten Unterschiede zu Deutschland
Die andere Seite
Was du vorher wissen solltest
- Hohe Bürokratie, viele Behördengänge laufen ausschließlich auf Französisch.
- Hohe Abgabenlast für Angestellte und Selbstständige.
Keine besonderen Reiseimpfungen nötig (Festland); Standardimpfungen auffrischen reicht. Allgemeine Empfehlung, kein Ersatz für eine individuelle reisemedizinische Beratung (z. B. Centrum für Reisemedizin oder Hausarzt) – Empfehlungen können sich ändern.
Videos
Andere erzählen von Frankreich
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Aus erster Hand
Erfahrungsberichte von Auswanderern
Was Menschen erzählt oder aufgeschrieben haben, die den Schritt nach Frankreich schon gemacht haben – aus erster Hand, keine Auskunft von uns.
Noch hat niemand einen Bericht in Frankreich geschrieben. Du wärst der oder die Erste
Das musst du regeln
Was in Frankreich auf dich zukommt
Unabhängig davon, wie weit du bist: diese Dinge fallen bei jedem Umzug an. Zu jedem steht, warum – und wer es löst.
Geld bewegen und ein Konto vor Ort
Miete, Kaution und die ersten Rechnungen fallen an, bevor ein lokales Konto steht. Der Wechselkursaufschlag der Hausbank kostet dabei mehr, als den meisten bewusst ist.
Jetzt Konten vergleichenWie das geht, steht im GuideKrankenversicherung
Der deutsche Schutz endet mit dem Wegzug, der neue beginnt oft erst mit der Anmeldung vor Ort. Die Lücke dazwischen ist das eigentliche Risiko.
Wie das geht, steht im GuideDie ersten Wochen wohnen
Einen Mietvertrag aus der Ferne zu unterschreiben, geht häufig schief. Etwas Möbliertes auf Zeit gibt dir die Ruhe, vor Ort selbst zu suchen.
Wie das geht, steht im GuideDie Sprache
Im Alltag kommst du vielerorts mit Englisch durch. Bei Behörden, Ärzten und Verträgen endet das schnell.
Jetzt Sprachkurse vergleichenWie das geht, steht im GuideAb Tag eins online
Ohne Internet kein Behördentermin, keine Wohnungsanfrage, keine Karte. Ein lokaler Vertrag setzt aber meist eine Adresse voraus, die du noch nicht hast.
Jetzt Tarife vergleichenWie das geht, steht im GuideSteuern und der Wegzug
Wann endet die deutsche Steuerpflicht, was passiert mit Immobilien, Firmenanteilen und der Rente? Das ist der Punkt, an dem Nachlesen aufhört zu reichen – und Fehler hier kosten fünfstellig.
Wie das geht, steht im GuideBeratung anfragenDer Umzug selbst
Wer wenig mitnimmt, fährt mit einzelnen Kisten oder einer Palette deutlich günstiger als mit einer kompletten Spedition.
Jetzt Speditionen vergleichenWie das geht, steht im GuideHin- und Besichtigungsreisen
Vor dem Umzug lohnt mindestens eine Reise, um Wohnungen und Gegend selbst zu sehen.
Die Angaben hier beziehen sich auf einen Wegzug aus Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten bei Abmeldung, Krankenversicherung und Steuern teils andere Regeln.
Kapitel für Kapitel
Was du in Frankreich der Reihe nach regelst
- 1Realistischer ZeitplanFrankreich ist einer der einfachsten Umzüge, die ein Deutscher machen kann – rechtlich. Es gibt keine Frist, die du versäumen kannst, und keinen Antrag, der abgelehnt werden könnte. Der Aufwand liegt woanders: in der Reihenfolge, in der du an deine Nachweise kommst.
- 2Aufenthalt: Was du wirklich tun musstDas kürzeste Kapitel dieses Guides – und das überraschendste. Als deutsche Staatsangehörige brauchst du in Frankreich keine Aufenthaltserlaubnis, und anmelden musst du dich auch nirgends. Was bleibt, ist eine einzige echte Pflicht: das Finanzamt.
- 3Wohnung finden und mietenHier liegt der eigentliche Kraftakt. Der französische Mietmarkt arbeitet mit einem Bewerbungsdossier, und wer ohne vollständiges Dossier anfragt, bekommt meist gar keine Antwort. Dafür sind die Kautionen gesetzlich gedeckelt – niedriger als in Deutschland.
- 4Bankkonto und ZahlungenEin französisches Konto ist in Frankreich kein Komfort, sondern Infrastruktur. Der Grund heißt RIB – eine Bankverbindungsbescheinigung, die bei Gehalt, Miete, Strom und Behörden verlangt wird.
- 5Krankenversicherung und ÄrzteFrankreich versichert jeden, der dort stabil und regulär lebt – aber erst nach drei Monaten. Diese drei Monate sind die einzige echte Lücke im ganzen Umzug, und sie muss geplant werden.
- 6SteuernDas Finanzamt ist in Frankreich deine eigentliche Anmeldebehörde. Und die erste Steuererklärung ist mehr als eine Pflicht: Sie ist der Vorgang, über den du deine Steuernummer bekommst – ohne die viele Online-Dienste für dich verschlossen bleiben.
- 7Was der Rechner nicht zeigtDie laufenden Lebenshaltungskosten kannst du auf auswandern.de/kosten vergleichen. Dieses Kapitel deckt das ab, was dort fehlt: die Einmalkosten des Umzugs und die Posten, die sich zwischen Paris und der Provinz mehr unterscheiden als zwischen Deutschland und Frankreich insgesamt.
- 8Alltag: Führerschein, Strom, BehördenDie Dinge, die niemand plant und die trotzdem Wochen kosten können. Zwei davon sind in Frankreich einfacher als gedacht, eine schwieriger.
- 9Anschluss findenFrankreich gilt als schwer zugänglich, und daran ist etwas dran – aber der Grund ist meist nicht Ablehnung, sondern Sprache und Form.
- 10Schule fürs KindZwei ZfA-Schulen für ein großes Land – Paris und Toulouse. Überall sonst gilt das französische Regelsystem, zu dem EU-Kinder gesetzlich gleichberechtigten Zugang haben. Eine dritte, oft übersehene Option: das deutsch-französische Doppelabitur AbiBac gibt es auch an ganz normalen französischen Lycées.
- 11Die ChecklisteAlles aus diesem Guide in der Reihenfolge, in der du es abarbeitest. Was hier oben steht, blockiert das Darunterliegende.
Wo liegt das?
Frankreich auf der Erde
Direkter Nachbar mit hoher Lebensqualität, von Paris bis zur Côte d'Azur. EU-Freizügigkeit erleichtert den Umzug, gute Französischkenntnisse sind im Alltag aber fast unverzichtbar.
News zum Land
Was gerade wichtig ist
Q&A
Fragen anderer Auswanderer
Noch keine Fragen zu Frankreich – stell die erste. Zum Einstieg ein paar typische Fragen:
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