Vergleich
Internet und Handy im Ausland
Ohne Handynummer läuft nichts: Behördentermine, Bankfreischaltung, Wohnungsbesichtigung – überall wird eine Nummer verlangt, und deutsche funktionieren dafür oft nicht. Für die ersten Tage taugt eine eSIM, für den Alltag brauchst du etwas anderes.
Unsere EmpfehlungeSIM für den Anfang, lokale Karte danachEine eSIM überbrückt die ersten Tage, ohne dass du am Flughafen suchen musst. Sobald du eine Adresse hast, ist eine lokale Prepaid-Karte fast immer günstiger – und du bekommst eine Nummer des Landes, die Behörden und Vermieter auch akzeptieren.
Airalo
Sofort online nach der LandungMinutenbis zum ersten Netz
eSIM-Marktplatz mit Datenpaketen für über 200 Länder.
- Vor dem Abflug einrichtenaktiv, sobald das Flugzeug aufsetzt
- Große Länderauswahlauch Regionalpakete für mehrere Länder
- Keine VertragsbindungPaket kaufen, aufbrauchen, fertig
- Nur Datenkeine Telefonnummer des Landes
- Teurer pro Gigabyteals jede lokale Prepaid-Karte
- Braucht ein eSIM-fähiges Gerätältere Handys können das nicht
Zu Airalo ↗Holafly
Viel Datenverbrauch, kurze ZeitunbegrenztDaten
eSIM mit unbegrenztem Datenvolumen für feste Laufzeiten.
- Kein Datenlimitgut für Video, Karten und Hotspot
- Einfache Tarifenach Tagen statt nach Gigabyte
- Support rund um die Uhr
- Teurer als Datenpaketeunbegrenzt lohnt nur bei hohem Verbrauch
- Drosselung möglich„unbegrenzt“ heißt nicht immer volle Geschwindigkeit
- Keine Telefonnummer
Zu Holafly ↗Lokale Prepaid-Karte
Der Alltag vor Ortam günstigstenpro Gigabyte
SIM eines Anbieters im Zielland, im Laden gekauft.
- Deutlich günstigeroft ein Bruchteil des eSIM-Preises
- Echte Nummer des Landesdie Behörden und Banken akzeptieren
- Telefonieren inklusivenicht nur Daten
- Ausweis nötigin vielen Ländern Registrierungspflicht, teils mit Steuernummer
- Nicht sofort verfügbarLaden suchen, Öffnungszeiten, Sprache
- Aufladen will verstanden werdendie Systeme unterscheiden sich stark
Deutscher Vertrag mit EU-Roaming
Kurze Aufenthalte in der EUEU onlyund zeitlich begrenzt
Der bestehende Vertrag, im EU-Ausland weitergenutzt.
- Nichts zu tunNummer und Vertrag bleiben
- Innerhalb der EU ohne AufpreisRoam-like-at-home
- Deutsche Nummer bleibt erreichbarfür Banken und Behörden zu Hause
- Nicht für DaueraufenthalteAnbieter dürfen bei dauerhafter Nutzung im Ausland kündigen oder Aufschläge verlangen
- Außerhalb der EU sehr teuerRoaming kostet dort schnell dreistellig
- Keine lokale Nummerund genau die wird vor Ort verlangt
Worauf es wirklich ankommt
- Die deutsche Nummer solltest du behalten, auch wenn du eine lokale bekommst – Banken, Versicherungen und Behörden in Deutschland schicken Codes dorthin.
- Prüfe vor dem Umzug, ob dein TAN-Verfahren mit einer ausländischen Nummer funktioniert. Das ist der häufigste Grund, warum Leute plötzlich nicht mehr an ihr deutsches Konto kommen.
- EU-Roaming ist für Reisen gedacht, nicht fürs Auswandern. Wer dauerhaft im Ausland ist, bekommt irgendwann Post vom Anbieter.
- In manchen Ländern brauchst du für eine Prepaid-Karte die lokale Steuernummer – dann geht es erst nach dem ersten Behördengang.
Wie dieser Vergleich zustande kommt
Welche Anbieter hier stehen, entscheiden wir redaktionell. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Thema, nicht danach, wer uns bezahlt – deshalb stehen auch Anbieter mit drin, die uns nichts einbringen.
Geprüft: August 2026. Konditionen ändern sich – verbindlich ist immer die Angabe des Anbieters.
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