Foto: Diliff · CC BY-SA 3.0

Alltag: Führerschein, Behörden, Wechselgeld

Vieles ist im Vereinigten Königreich einfacher als erwartet – die Verwaltung ist gut digitalisiert und die Sprache kein Hindernis. Zwei Dinge muss man trotzdem wissen.

Führerschein: du hast Jahre Zeit

Mit einem EU-Führerschein darfst du im Vereinigten Königreich als Ansässiger weiterfahren, bis du 70 wirst oder bis drei Jahre nach deinem Zuzug vergangen sind – maßgeblich ist der spätere der beiden Zeitpunkte. Ein Umtausch in einen britischen Führerschein ist möglich, EU- und EWR-Führerscheine werden weiterhin umgetauscht.

Linksverkehr ist mehr als eine Umgewöhnung

Wer aus Deutschland ein Auto mitbringt, fährt mit Linkslenker im Linksverkehr – beim Überholen und an Kreisverkehren ist das ein echtes Sicherheitsthema. Viele verkaufen das deutsche Auto und kaufen vor Ort. Rechne das in dein Budget ein, statt es als Detail zu behandeln.

Behörden laufen online

Visum, Steuer, Führerschein, National Insurance: Fast alles läuft über gov.uk, und zwar gut. Die Seite ist eine der besten Verwaltungsseiten Europas – wenn du eine Frage hast, ist die Antwort dort meist in zwei Klicks zu finden und verständlich formuliert.

Handy und Internet

Mobilfunkverträge setzen meist ein britisches Konto und einen Adressnachweis voraus. Prepaid überbrückt den Anfang problemlos. Seit dem Brexit gilt das EU-Roaming nicht mehr automatisch – prüfe bei deinem deutschen Vertrag, was ein Aufenthalt im Vereinigten Königreich kostet, bevor du ihn behältst.

In deinem Plan

Führerschein & Auto klären

Dieser Schritt steht in deinem persönlichen Plan – dort hakst du ihn ab, mit Frist, die sich nach deinem Umzugsdatum richtet.

Zu meinem Plan →

Wie es bei anderen lief

Für das Vereinigte Königreich hat noch niemand einen Bericht geschrieben. Du wärst der Erste.

Die Angaben hier beziehen sich auf einen Wegzug aus Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten bei Abmeldung, Krankenversicherung und Steuern teils andere Regeln.

Quelle und Prüfdatum stehen am Ende des Kapitels. Behördenwege, Fristen und Beträge ändern sich – verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Dieser Guide ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.

Foto: muffinn · CC BY 2.0