Foto: Zinneke · CC BY-SA 4.0

Alltag

Luxemburg ist klein – man durchquert das Land in gut einer Stunde. Der Alltag ist dreisprachig, und welche Sprache gerade gilt, hängt von der Situation ab. Für Deutsche ist das komfortabler, als es klingt.

Die drei Sprachen

Luxemburgisch ist die Nationalsprache und die Sprache des Alltags. Deutsch und Französisch sind Amtssprachen: Gesetze erscheinen auf Französisch, Verwaltungsformulare gibt es auf Deutsch, die Zeitungen sind überwiegend deutschsprachig.

  • Behördengänge und Formulare funktionieren auf Deutsch
  • Im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Bankwesen dominiert Französisch
  • Luxemburgisch zu lernen ist für die Einbürgerung nötig – und für den Anschluss vor Ort der entscheidende Schritt
  • Kurse werden staatlich gefördert und sind günstig

Unterwegs

  • Der öffentliche Nahverkehr im ganzen Land ist kostenlos – ohne Ticket, ohne Anmeldung
  • Der deutsche EU-Führerschein gilt weiter
  • Kraftstoff ist billiger als in den Nachbarländern
  • Der Berufsverkehr rund um die Hauptstadt ist zäh – die Grenzgängerströme treffen dort zusammen

Die Schritte

2 Schritte
Bei dauerhaftem Aufenthalt Fahrzeug ummelden

Mit der Ummeldung fällt die jährliche Kfz-Steuer an.

Luxemburgischkurs anmelden

Staatlich gefördert; Voraussetzung für eine spätere Einbürgerung.

In deinem Plan

Führerschein & Auto klären

Dieser Schritt steht in deinem persönlichen Plan – dort hakst du ihn ab, mit Frist, die sich nach deinem Umzugsdatum richtet.

Zu meinem Plan →

Wie es bei anderen lief

Für Luxemburg hat noch niemand einen Bericht geschrieben. Du wärst der Erste.

Die Angaben hier beziehen sich auf einen Wegzug aus Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten bei Abmeldung, Krankenversicherung und Steuern teils andere Regeln.

Quelle und Prüfdatum stehen am Ende des Kapitels. Behördenwege, Fristen und Beträge ändern sich – verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Dieser Guide ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.