Luxemburg-Guide · Kapitel 8 von 10

Alltag
Luxemburg ist klein – man durchquert das Land in gut einer Stunde. Der Alltag ist dreisprachig, und welche Sprache gerade gilt, hängt von der Situation ab. Für Deutsche ist das komfortabler, als es klingt.
Die drei Sprachen
Luxemburgisch ist die Nationalsprache und die Sprache des Alltags. Deutsch und Französisch sind Amtssprachen: Gesetze erscheinen auf Französisch, Verwaltungsformulare gibt es auf Deutsch, die Zeitungen sind überwiegend deutschsprachig.
- Behördengänge und Formulare funktionieren auf Deutsch
- Im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Bankwesen dominiert Französisch
- Luxemburgisch zu lernen ist für die Einbürgerung nötig – und für den Anschluss vor Ort der entscheidende Schritt
- Kurse werden staatlich gefördert und sind günstig
Unterwegs
- Der öffentliche Nahverkehr im ganzen Land ist kostenlos – ohne Ticket, ohne Anmeldung
- Der deutsche EU-Führerschein gilt weiter
- Kraftstoff ist billiger als in den Nachbarländern
- Der Berufsverkehr rund um die Hauptstadt ist zäh – die Grenzgängerströme treffen dort zusammen
Die Schritte
Mit der Ummeldung fällt die jährliche Kfz-Steuer an.
Staatlich gefördert; Voraussetzung für eine spätere Einbürgerung.
In deinem Plan
Führerschein & Auto klärenDieser Schritt steht in deinem persönlichen Plan – dort hakst du ihn ab, mit Frist, die sich nach deinem Umzugsdatum richtet.
Zu meinem Plan →Wie es bei anderen lief
Für Luxemburg hat noch niemand einen Bericht geschrieben. Du wärst der Erste.
Die Angaben hier beziehen sich auf einen Wegzug aus Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten bei Abmeldung, Krankenversicherung und Steuern teils andere Regeln.
Quelle und Prüfdatum stehen am Ende des Kapitels. Behördenwege, Fristen und Beträge ändern sich – verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Dieser Guide ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.