Kapitel 8 von 10
Anschluss finden in Malta
Malta ist klein – knapp 590.000 Menschen, und die deutschsprachige Gemeinde ist überschaubar, aber vorhanden. Der Vorteil gegenüber anderen Zielen: Weil Englisch Amtssprache ist, brauchst du keine Auswanderergruppe als Sprachbrücke. Du kannst von Tag eins mit Nachbarn, Kollegen und Behörden reden.
Wo Leute zusammenkommen
- Sliema, St. Julian's und Gżira sind die Gegenden mit den meisten Zugezogenen
- Die Gaming- und Finanzbranche zieht viele Deutsche und Österreicher an – über die Arbeit entstehen die meisten Kontakte
- Gozo ist ruhiger und ländlicher; wer dort lebt, findet Anschluss eher über Vereine und Nachbarschaft als über Expat-Gruppen
- Die deutsche Botschaft in Ta' Xbiex ist Anlaufstelle für konsularische Fragen, nicht für Alltagsprobleme
Was die Insel klein macht
- Vieles läuft über Empfehlung, nicht über Anzeigen – das gilt für Wohnungen wie für Jobs
- Im Sommer ist die Insel voller Touristen und Sprachschüler; das Alltagsleben verschiebt sich in den Winter
- Wer bleiben will, sollte den ersten Winter abwarten, bevor er urteilt
Passt dazu
- Das erste Jahr im AuslandWas nach dem Umzug kommt – und der Weg zurück
- Heimweh nach dem AuswandernWas dahintersteckt und was hilft
- KulturschockWas die Forschung über die Phasen weiß
Wie es bei anderen lief
Für Malta hat noch niemand einen Bericht geschrieben. Du wärst der Erste.
Der Auswanderer-Brief
Alle vier Wochen das Wichtigste zum Auswandern
- Neue Gesetze, Fristen und Zahlen, die dich betreffen
- Neue Länder-Guides und Ratgeber
- Echte Geschichten von Ausgewanderten
Die Angaben hier beziehen sich auf einen Wegzug aus Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten bei Abmeldung, Krankenversicherung und Steuern teils andere Regeln.
Quelle und Prüfdatum stehen am Ende des Kapitels. Behördenwege, Fristen und Beträge ändern sich – verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Dieser Guide ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.