Malta-Guide · Kapitel 9 von 10

Anschluss finden
Malta ist klein – gut eine halbe Million Menschen, und die deutschsprachige Gemeinde ist überschaubar, aber vorhanden. Der Vorteil gegenüber anderen Zielen: Weil Englisch Amtssprache ist, brauchst du keine Auswanderergruppe als Sprachbrücke. Du kannst von Tag eins mit Nachbarn, Kollegen und Behörden reden.
Wo Leute zusammenkommen
- Sliema, St. Julian's und Gżira sind die Gegenden mit den meisten Zugezogenen
- Die Gaming- und Finanzbranche zieht viele Deutsche und Österreicher an – über die Arbeit entstehen die meisten Kontakte
- Gozo ist ruhiger und ländlicher; wer dort lebt, findet Anschluss eher über Vereine und Nachbarschaft als über Expat-Gruppen
- Die deutsche Botschaft in Ta' Xbiex ist Anlaufstelle für konsularische Fragen, nicht für Alltagsprobleme
Was die Insel klein macht
- Vieles läuft über Empfehlung, nicht über Anzeigen – das gilt für Wohnungen wie für Jobs
- Im Sommer ist die Insel voller Touristen und Sprachschüler; das Alltagsleben verschiebt sich in den Winter
- Wer bleiben will, sollte den ersten Winter abwarten, bevor er urteilt
Wie es bei anderen lief
Für Malta hat noch niemand einen Bericht geschrieben. Du wärst der Erste.
Die Angaben hier beziehen sich auf einen Wegzug aus Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten bei Abmeldung, Krankenversicherung und Steuern teils andere Regeln.
Quelle und Prüfdatum stehen am Ende des Kapitels. Behördenwege, Fristen und Beträge ändern sich – verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Dieser Guide ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.