Singapur-Guide · Kapitel 9 von 10

Anschluss finden
Singapur hat eine gewachsene deutschsprachige Gemeinde mit eigener Schule, eigener Kammer und festen Treffpunkten – und weil fast alle beruflich hier sind, ist sie leichter zugänglich als in klassischen Rentnerzielen.
Feste Anlaufstellen
- Deutsche Botschaft Singapur – auch für Pass- und Beglaubigungsfragen
- Deutsch-Singapurische Industrie- und Handelskammer, mit regelmäßigen Veranstaltungen
- German European School Singapore für Familien
- Deutschsprachige evangelische und katholische Gemeinde, unabhängig von der Konfession ein Treffpunkt
Wie Kontakte entstehen
Die meisten Ausländer in Singapur sind für drei bis fünf Jahre da. Das macht den Einstieg leicht – alle sind es gewohnt, neue Leute aufzunehmen – und den Abschied häufig. Rechne damit, dass dein Freundeskreis sich jedes Jahr zu einem Teil erneuert.
Der ehrliche Hinweis
Es ist in Singapur möglich, jahrelang ausschließlich in der Ausländerblase zu leben: internationale Firma, internationale Schule, Condo mit Pool, Wochenenden auf Bintan. Bequem, aber es ist dann austauschbar, ob man in Singapur oder Dubai sitzt. Die Insel selbst lernt man über die Hawker Centres, die Nachbarschaften der HDB-Blöcke und die Feiertage der vier Religionsgemeinschaften kennen.
Wie es bei anderen lief
Für Singapur hat noch niemand einen Bericht geschrieben. Du wärst der Erste.
Die Angaben hier beziehen sich auf einen Wegzug aus Deutschland. Für Österreich und die Schweiz gelten bei Abmeldung, Krankenversicherung und Steuern teils andere Regeln.
Quelle und Prüfdatum stehen am Ende des Kapitels. Behördenwege, Fristen und Beträge ändern sich – verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle. Dieser Guide ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.