Auswandern, kurz erklärt.

Jedes Video beantwortet eine Frage in unter einer Minute. Darunter stehen die Kernpunkte – und der Ratgeber mit allen Details und Quellen.

  1. Apostille

    Was die Apostille bestätigt, wer sie ausstellt, wann du in der EU keine brauchst und was mit Übersetzungen gilt.

    • Die Apostille bestätigt, dass Unterschrift und Siegel einer deutschen Urkunde echt sind.
    • Wer sie ausstellt, hängt vom Bundesland ab – frag zuerst das Standesamt, das die Urkunde ausgestellt hat.
    • In der EU brauchen Geburts-, Ehe- und Meldeurkunden keine Apostille mehr.
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  2. Auswandern mit Hund

    Chip, Tollwutimpfung, 21 Tage Wartezeit, EU-Heimtierausweis – und was außerhalb der EU gilt.

    • Erst der Mikrochip, dann die Tollwutimpfung – sonst zählt die Impfung nicht.
    • Nach der ersten Impfung muss der Hund mindestens 21 Tage warten, bevor er reisen darf.
    • Der EU-Heimtierausweis gilt auch in der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein.
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  3. Bundeswehr abmelden?

    Was die Genehmigungspflicht für Männer ab 17 bedeutet, warum derzeit kein Antrag nötig ist und wann die Wehrpflicht im Ausland ruht.

    • Männer ab 17 brauchen eigentlich eine Genehmigung, um länger als drei Monate ins Ausland zu gehen.
    • Seit dem 17. April 2026 gilt eine allgemeine Ausnahme – ein Antrag ist derzeit nicht nötig.
    • Die Wehrpflicht ruht, wenn du wirklich im Ausland lebst und dort deine Lebensgrundlage hast.
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  4. Doppelpass seit 2024

    Warum du den deutschen Pass bei einer Einbürgerung im Ausland nicht mehr verlierst – und was gilt, wenn er schon weg ist.

    • Seit dem 27. Juni 2024 kostet dich eine zweite Staatsbürgerschaft nicht mehr die deutsche.
    • Die Beibehaltungsgenehmigung ist abgeschafft.
    • Schon verloren? Die Wiedereinbürgerung geht über das Bundesverwaltungsamt.
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  5. Elterngeld & schwanger auswandern

    Warum Elterngeld einen Wohnsitz in Deutschland braucht, wann der Anspruch endet und was du für die Staatsangehörigkeit deines Kindes beachten musst.

    • Elterngeld setzt einen Wohnsitz in Deutschland voraus – in jedem Monat, für den du es beziehst.
    • Fällt der Wohnsitz weg, endet der Anspruch mit Ablauf dieses Lebensmonats.
    • Ist der deutsche Elternteil selbst nach 1999 im Ausland geboren, muss die Geburt innerhalb eines Jahres beurkundet werden.
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  6. Führerschein im Ausland

    Nach dem Wegzug stellt Deutschland den internationalen Führerschein oft nicht mehr aus. Was er kostet, wie lange er gilt und welche Fristen im Ausland laufen.

    • Nach der Abmeldung stellt Deutschland den internationalen Führerschein oft nicht mehr aus.
    • Er kostet 11,20 bis 15,30 Euro plus Passfoto.
    • Er gilt drei Jahre – nie länger als dein deutscher Führerschein.
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  7. Handynummer behalten

    Warum die deutsche Nummer wichtiger ist als der Tarif, was EU-Roaming wirklich erlaubt und wie du sie günstig als Zweitnummer behältst.

    • Behalte die deutsche Nummer als Zweitnummer – dann kommen SMS-Codes weiter an.
    • Per Dual-SIM oder eSIM steckt sie neben der Karte aus dem neuen Land.
    • Wer über vier Monate mehr im EU-Ausland als in Deutschland ist, dem darf der Anbieter Roaming berechnen.
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  8. Kindergeld im Ausland

    Wer nach dem Wegzug noch Kindergeld bekommt, was außerhalb von EU/EWR gilt und warum du die Familienkasse sofort informieren musst.

    • Deutsches Kindergeld bekommt in der Regel nur, wer in Deutschland wohnt oder hier unbeschränkt steuerpflichtig ist.
    • Lebt das Kind außerhalb von EU, EWR und Schweiz, gibt es grundsätzlich keins.
    • Den Wegzug musst du der Familienkasse sofort melden.
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  9. Wählen aus dem Ausland

    Antrag aufs Wählerverzeichnis, Frist 21 Tage vor der Wahl, Briefwahl inklusive – und wer überhaupt wählen darf.

    • Nach dem Wegzug wirst du nicht mehr automatisch eingetragen – du stellst vor jeder Bundestagswahl einen Antrag.
    • Der Antrag muss spätestens am 21. Tag vor der Wahl bei deiner letzten Gemeinde sein.
    • Die Briefwahlunterlagen kommen dann automatisch.
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  10. Wie oft scheitert Auswandern?

    Warum es keine Scheitern-Quote gibt, was die Wanderungsstatistik 2025 zeigt und welche drei Warnzeichen es gibt.

    • Eine amtliche Scheitern-Quote gibt es nicht.
    • 2025 zogen 288.579 Deutsche fort und 191.890 aus dem Ausland zu.
    • Warnzeichen: ein einziges Einkommen, ein Aufenthaltsstatus ohne Perspektive, eine Familie, die nicht mitzieht.
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