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Auswandern in die Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik teilt sich die Karibikinsel Hispaniola mit Haiti und hat tropisches Klima. Deutsche dürfen 30 Tage ohne Visum bleiben, danach braucht es eine kostenpflichtige Verlängerung. Wer dauerhaft dort wohnen will, beantragt das Residenzvisum vorher bei der dominikanischen Botschaft in Berlin oder einem Generalkonsulat – vor Ort geht das ohne passendes Einreisevisum nicht mehr. Das Preisniveau liegt laut Weltbank rund halb so hoch wie in Deutschland.
Das Leben im Vergleich zu Deutschland
| Deutschland | Dominikanische Republik | |
|---|---|---|
| Sprache | Deutsch | Spanisch |
| Mit Englisch durchkommen | Meist ja | Nur eingeschränkt |
| Lebenshaltung | Bezugsgröße | ≈ 50 % unter DE |
| Klima | 🍂 4 Jahreszeiten | ☀️ Ganzjährig warm |
| Visum für Deutsche | — | Ja, für einen dauerhaften Umzug |
| Hinziehen | Zu Hause | Residenzvisum vorab bei der Botschaft |
| Deutsche Kasse als Rentner | Ja | Nein, eigene Versicherung nötig |
| Entfernung ab Berlin | — | 7.924 km Luftlinie · ca. 11 h Flug |

Arbeiten in der Dominikanischen Republik
Für Arbeit brauchst du ein Visum, das sie ausdrücklich erlaubt. Wo du offiziell suchst und was mit deinem Abschluss ist, steht unter Arbeiten im Ausland.
Nachteile beim Auswandern in die Dominikanische Republik
- Die Kriminalität ist laut Auswärtigem Amt relativ hoch: Bewaffnete Überfälle, oft von Tätern auf Motorrädern, gibt es in Santo Domingo ebenso wie in den Touristengebieten.
- Es gibt kein Sozialversicherungsabkommen: Deutsche Krankenkassen zahlen dort nichts, Privatkliniken sind deutlich teurer als in Deutschland und verlangen die Bezahlung vorab. Wer ohne gültigen Aufenthaltstitel kontrolliert wird, riskiert Strafen bis zur Haft.
- Von Mai bis November ist Hurrikansaison mit Starkregen und Überschwemmungen, dazu liegt das Land in einer Erdbebenzone. Beim Immobilienkauf warnt das Auswärtige Amt vor Betrug.
Impfungen: Keine Pflichtimpfungen bei direkter Einreise; Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalt auch Dengue, Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Diphtherie-Impfschutz prüfen. Malaria mit geringem Risiko im ganzen Land, mittlerem in Azua, Elías Piña und San Juan. Allgemeine Empfehlung, kein Ersatz für eine individuelle reisemedizinische Beratung.
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