Foto: Christian David · CC BY-SA 4.0

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Auswandern nach Irland

Sprache EnglischKosten ≈ 35 % über DEWeg EU-Freizügigkeit

Englischsprachiges EU-Land mit boomendem Tech-Sektor – Dublin ist Europasitz vieler internationaler Konzerne, niedrige Körperschaftsteuer zieht Firmen und Jobs an.

Nein, EU-Freizügigkeit, und eine Meldepflicht gibt es nicht. Was du brauchst, ist die PPS-Nummer – ohne sie zieht der Arbeitgeber die Notsteuer ab.

Das Leben im Vergleich zu Deutschland

DeutschlandIrland
SpracheDeutschEnglisch
Mit Englisch durchkommenMeist jaMeist ja
LebenshaltungBezugsgröße≈ 35 % über DE
Klima🍂 4 Jahreszeiten🍂 4 Jahreszeiten
Visum für Deutsche—Nein, Anmeldung vor Ort reicht
HinziehenZu HauseEU-Freizügigkeit
Deutsche Kasse als RentnerJaJa, über das Formular S1
Entfernung ab Berlin—1.432 km Luftlinie · ca. 3 h Flug
Foto: Rafesmar · CC BY-SA 4.0 · Mehr Bilder aus Irland

Visum und Aufenthaltsgenehmigung

Dein Visum und Aufenthalt nach Irland: der ganze Ablauf

Arbeiten in Irland

Als EU-Bürger brauchst du keine Arbeitserlaubnis – du darfst angestellt oder selbstständig arbeiten wie die Einheimischen. Wo du offiziell suchst und was mit deinem Abschluss ist, steht unter Arbeiten im Ausland.

Nachteile beim Auswandern nach Irland

  • Wohnen ist teuer: Das Preisniveau fürs Wohnen liegt 87 Prozent über dem EU-Schnitt – der höchste Wert aller EU-Staaten, in Deutschland sind es 13 Prozent (Eurostat 2024).
  • Die Hauspreise sind 2025 noch einmal um 7,5 Prozent gestiegen, in Deutschland um 3,2 Prozent (Eurostat).
  • Viel Regen: Im Westen fallen im Schnitt 1.000 bis 1.400 Millimeter im Jahr, in den Bergen über 2.000 (Met Éireann).

Impfungen: Keine besonderen Reiseimpfungen nötig; Standardimpfungen auffrischen reicht. Allgemeine Empfehlung, kein Ersatz für eine individuelle reisemedizinische Beratung.

Videos über das Leben in Irland

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Der Weg dorthin, Kapitel für Kapitel

Von uns · 11 KapitelDer ausführliche Irland-GuideJede Behörde mit Frist und Unterlagen, realistischer Zeitplan und die Kosten, die in keinem Rechner stehen
  1. 1Realistischer ZeitplanBehördlich ist Irland ein ungewöhnlich einfacher Umzug – es gibt keine Anmeldefrist, weil es keine Anmeldung gibt. Der Zeitplan richtet sich deshalb nicht nach Ämtern, sondern nach dem Wohnungsmarkt. Er ist der Engpass, und er verzeiht keine Improvisation.
  2. 2Aufenthalt: nichts zu beantragen, alles an einer NummerDein Aufenthaltsrecht als EU-Bürgerin gilt in Irland ohne jeden Antrag. Was du stattdessen brauchst, ist die PPS-Nummer (Personal Public Service Number). Sie ist Steuernummer, Sozialversicherungsnummer und Ausweis gegenüber jeder Behörde in einem – ohne sie bist du im System nicht vorhanden.
  3. 3Kosten im DetailDie laufenden Kosten vergleichst du auf auswandern.de/kosten. Dieses Kapitel zeigt, was ein Rechner nicht zeigt: dass Irland bei den Löhnen zu den Spitzenreitern Europas gehört und bei den Mieten ebenfalls – nur dass die Mieten schneller gestiegen sind.
  4. 4Wohnung finden – das eigentliche NadelöhrDieses Kapitel ist das wichtigste des ganzen Guides. Der irische Wohnungsmarkt ist seit Jahren angespannt wie in kaum einem anderen EU-Land: Auf eine ausgeschriebene Wohnung in Dublin melden sich regelmäßig mehrere Dutzend Interessenten, und Besichtigungen finden in Gruppen statt.
  5. 5BankkontoEin irisches Konto brauchst du für Gehalt, Miete und Lastschriften. Die Kontoeröffnung ist der Punkt, an dem der fehlende Adressnachweis zum ersten Mal wirklich weh tut – und zugleich der Punkt, an dem Irland eine eigene Antwort gefunden hat.
  6. 6Krankenversicherung: das Kapitel, das Deutsche unterschätzenIrland hat weder eine gesetzliche Krankenkasse deutscher Art noch einen kostenlosen Gesundheitsdienst britischer Art. Es hat ein öffentliches System mit Eigenanteilen – und eine private Zusatzversicherung, die fast die Hälfte der Bevölkerung abschließt. Wer das nicht einplant, hat eine Lücke im Budget und im Notfall eine böse Überraschung.
  7. 7Steuern: zwei Sätze, aber drei AbgabenDas irische System sieht auf den ersten Blick einfach aus: 20 Prozent bis zu einer Grenze, 40 Prozent darüber. Der Unterschied zu Deutschland steckt woanders – in den Steuergutschriften, die vom Steuerbetrag abgezogen werden, und in der Sonderabgabe USC, die viele beim Vergleich vergessen.
  8. 8AlltagSprachlich ist Irland der einfachste Umzug überhaupt – es ist das einzige englischsprachige EU-Land außer Malta. Praktisch gibt es zwei Umstellungen, die kaum jemand auf dem Zettel hat: den Linksverkehr und die Kosten rund ums Auto.
  9. 9Anschluss findenIrland gilt als eines der zugänglichsten Länder Europas – kleines Gespräch überall, wenig Distanz. Genau das führt aber zu einem Missverständnis, über das viele Zugezogene nach einem Jahr stolpern.
  10. 10Alles der Reihe nachDer ganze Guide in der Reihenfolge, in der die Schritte anstehen. Es gibt keine amtliche Frist – der Takt kommt von der Wohnung und von der PPS-Nummer.
  11. 11Schule fürs KindEine ZfA-Schule aus einer Nachkriegs-Hilfsinitiative, geteilter Campus mit der französischen Schule Irlands – und am Ende kein deutsches Abitur, sondern das irische Leaving Certificate plus ein Sprachdiplom.

Dranbleiben an Irland

Was gerade wichtig ist

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